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Julie Zogg ist noch erfolgreicher als es ihre berühmte Trainerin, Daniela Meuli, als Juniorin war. Letztes Jahr hat Julie Gold im Slalom und Silber im Riesenslalom geholt. Dieses Jahr war es im Parallel-Riesenslalom wieder Silber hinter der Ukrainerin Chundak. Bronze ging an Ina Meschik aus Österreich.
Im Riesen und im Slalom war es so knapp, dass die Tausendstel- sekunden zu Hilfe genommen werden mussten und dieser Wimpern- schlag entschied für die Österreicherin Sabine Schöffmann. Der dritte Platz ging an die Russin Khatomchemkova Ekatarina. Natürlich war dies im ersten Moment ärgerlich, aber Julie hat nicht Gold verloren, sondern Silber gewonnen. Diese unglaubliche Leistung, in zwei sich folgenden Jahren im Slalom und im Riesenslalom immer in das Finale zu fahren ist sensationell und ein grosses Versprechen für die Zukunft. Dabei musste Zogg mit schwierigsten Wetterverhältnissen zurechtkommen, wie der Bericht vom Schweizer Delegationsleiter zeigt.
„Unglaublich welche Wetterkapriolen wir hier in Neuseeland erleben. An den zwei Tagen hatten wir eine winterliche Palette - ein Wettermix aus Dezember bis April", berichtet Denis Giger, Schweizer Delegationsleiter in Neuseeland. „Alles in allem können wir auf zwei tolle Rennen zurückblicken, bei welchem die Piste über die gesamte Wettkampf hinweg perfekt blieb und spektakuläre Läufe zugelassen hat", bilanziert Giger.
Insgesamt zeigten die Schweizer Alpin Snowboarderinnen eine Topleistung - alle vier Racerinnen haben sich am PGS Tag für die Finals qualifiziert. Auch die anderen Schweizerinnen fuhren im Parallel-Riesenslalom sehr stark. Nur knapp an einer Medaille vorbei fuhr Stephanie Müller als Vierte. Ladina Jenny erreichte den tollen 7. Platz, Yvonne Schütz wurde 13.
Im Paralell-Slalom wurde Stefanie Müller 5., Yvonne Schütz 12. Pech hatte Ladina Jenny: Sie fuhr die beste Zeit im ersten Lauf der Qualifikation, fädelte aber nachher unglücklich im zweiten Lauf ein. Mit der erst 17 jährigen Uznacherin, die in Davos das Sportgymnasium besucht, wird in den nächsten Jahren sicher zu rechnen sein.
Ein grosses Kompliment geht auch an die ehemalige Olympiasiegerin Daniela Meuli und heutige Trainerin des B-Kaders. Sie hat es geschafft mit den relativ bescheidenen Mitteln von Swiss-Snowboard ein absolutes Nachwuchs-Spitzenteam zu formieren. |