Das verrückte Entenrennen





Idee
Eigentlich sind Entenrennen eine schon Jahrhunderte alte irische Tradition. Die Kinder eines Dorfes, bastelten sich aus Holz kleine Enten und liessen diese dann auf Jahrmärkten und Dorffesten gegeneinander auf kleinen Bächen um die Wette schwimmen.
Auf die Idee aus dem Entenrennen ein Fundraising-Event ((Fun and Race) zu machen kamen Kanadier. Im Jahr 1987 organisierte ein Verein aus Ottawa zum allerersten Mal ein sogenanntes Duke-Race. Sie nahmen 100‘000 Plastik-Enten, nummerierten diese durch und verkauften diese gegen einen Spendenbeitrag an ihre Bürger. Da dies eine ganze Menge war, wurde als Startbehältnis ein grosser Seecontainer genommen und spektakulär an einen Kran gehängt .So wurden die 100‘000 Plastikenten aus luftiger Höhe in den Fluss gekippt. Am 3. Juni 2006 fand in Dublin/Irland ein Entenrennen statt, wie es die Welt noch nicht gesehen hatte. Mit über 132.000 gestarteten Gummienten war dies das weltgrösste Entenrennen. Der bisherige Rekordhalter auf diesem Gebiet war Singapur, wo 2002 immerhin über 120.000 Gummienten gestartet wurden.

Zweck
Heute werden diese Fundraising-Events oder Rennen in über einem Dutzend Länder der Welt organisiert. Alle mit dem Zweck Spenden für einen gemeinnützigen Verein zu gewinnen. Auch im Fall der SC Flums trifft dies zu. Jedes Jahr wird viel Geld benötigt um unseren Skinachwuchs zu unterstützen und zu fördern. Bei dieser Gelegenheit haben auch unsere JO-Kids und Jugendlichen die Möglichkeit selbst einen Beitrag zur Geldbeschaffung zu leisten.
Da die eigentliche Renn-Ente nicht gekauft werden kann, wird sie sozusagen adoptiert. Unsere jungen Club-Mitglieder verkaufen daher sogenannte Adoptivscheine. Auf diesem Schein ist die Nummer der jeweiligen Renn-Ente aufgeführt und kostet pro Ente 10.-- Fr.. Jedermann kann auf solche Enten setzen, indem eine oder mehrere erwirbt oder eben adoptiert.

Ablauf
Der vom SC Flums organisierte Anlass läuft wie folgt ab:
Am Veranstaltungstag werden alle Enten gleichzeitig von der Brücke beim Plonserhof in der Seez zu Wasser gelassen und schwimmen um die Wette. Die festgelegte Strecke zwischen Start und Brücke beim Plonserhof und dem Ziel ist ca. 2000 Meter lang. Nur die Strömung des fliessenden Wassers treibt sie an. Jede Rennente hat dabei die gleichen Gewinnchancen. Hindernisse jeglicher Art gehören zur Rennstrecke. Hängen gebliebene Enten werden während des Rennens nicht befreit. Die „Rennente", die sich selbstständig den schnellsten Weg übers Wasser sucht, gewinnt. Im Ziel angekommen, werden die Renntiere aus dem Wasser gefischt und der Sieger mit der betreffenden Nummer wird festgestellt. Auf die „Besitzer" der Siegerenten warten attraktive Preise.

Ziel
Eigentlich ist ein Entenrennen nichts anderes als Lotto oder eine Tombola, bloss viel spektakulärer und spannender, weil bei diesem Wettbewerb Eltern und Kinder mitfiebern und hoffen, dass ihre Ente(n) als Erste ins Ziel schwimmt. Natürlich hofft der Skiclub Flums auf eine rege Teilnahme. Es sollten möglichst hunderte dieser gelben „Renntiere" in der Seez um den Sieg schwimmen. Dieser Wettkampf ist die ideale Spassveranstaltung für die ganze Familie. Dabei können die Plastik-Vögel von ihren „Besitzern", Familien-Mitgliedern und Schaulustigen angefeuert werden, während diese dem Ziel entgegen schwimmen. 
Besitzer von adoptierten Enten müssen am Renntag aber nicht zwingend anwesend sein. Allfällige Gewinner werden auf unserer Homepage und im Sarganserländer veröffentlicht und informiert.

Für das leibliche Wohl während und nach der Veranstaltung ist gesorgt. Beim Ziel steht eine Festwirtschaft.